22-11-2001filmkritik

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Nachdem ich den Film dreimal gesehen habe, hatte ich mir sogleich darüber Gedanken gemacht:

1.      Gloria-Filmpalast, Kino am Stachus mit Radio Gong  - siehe unten

2.      Rio-Kino am Rosenheimer Platz mit der AZ                   - siehe oben

 

 Harry Potter Rio-Film Reportage von Miss Zauberblume

Geschrieben um 23:30 Uhr 2001-11-22

 

20:00 Uhr  2001-11-22  begann der Film 1. Teil  Harry Potter und der Stein der Weisen am Rosenheimer Platz im Rio-Filmtheater in München.

 

Foto zur Premiere in London  gibt es unter:

 http://rhein-zeitung.de/on/01/11/05/magazin/news/potter/foto_t1.html

 

Die Abendzeitung (AZ) hatte das Rio-Kino gemietet und die Karten verbunden mit einem  Quiz  an

Harry Potter Fans verteilt.

Alle kamen bis und das Kino war pumpvoll, so wie bei der Premiere in London.

Alle Kinder erhielten eine Portion Popkorn kostenlos zum Einstimmen in die flimmernde Kinowelt.  Die Begrüßung wurde von einer schlanken Schönheit im hellbraunen Strickkleid gehalten. Ich sass in der letzten Reihe und durfte durch Einladung der AZ alles mitverfolgen. (Es war bereits die dritte Vorstellung die ich an diesem Tage besuchte).

 Tim Schwarzmaier aus München,  die deutsche Stimme von Harry Potter (Daniel Radcliffe) und der Sieger zu einem Ähnlichkeitswettbewerb von Harry Potter, Jakob Straßberger, wurden geehrt. Der zwölfjährige  Jakob bekam einen Gutschein über DM 1000, um die Drehorte besuchen zu können.  Beide bekamen einen ruppigen Strohbesen mit Leckereien dekoriert. „Oh,“ sagte Christoph, ein HP-Fan aus dem Stadtteil Haar, „das ist kein Nimbus 2000“. Nimbus heisst übersetzt:  Ruhmesglanz, Ansehen, Ehre oder Einfluss.

Nachdem ich diesen Film dreimal am 2001-11-22 angesehen hatte, konnte ich mir bei der Wiederholung  der Faszination nicht entziehen. 

Wie habe ich Schauspieler und die einzelnen Film-Karrhakteeren betrachtet:

Daniel Radcliffe ....  Harry Potter 

Dem kann ich nicht zustimmen: Schmächtig, dünn und klein, wird Harry Potter beschrieben.

Ich sage: Ein ganz normaler Junge im Alter von elf Jahren wird von ihm verkörpert. Sein Lächeln fängt alle ein. Harry ist der rote Faden, der sich durch den Film führt. Seine Filmrolle ist anspruchsvoll und sollte das besondere an ihm herüberbringen. Teilweise gelingt es nicht komplett, wie in der Szene im Hogwarts-Express oder bei den Booten. Erst als er mehrere zauberhafte Rätsel  mit Hilfe von Hermine und Ron gelöst hatte, wird einem klar, dass auch ein Zauberer-Lehrling erst langsam in die Zauberwelt hineinwachsen sollte. Das heisst, dass er seine verborgenen Kräfte mit Klugheit und viel Lernen ausspielen kann. Die Szene mit dem durchsichtigen Umhang wurde durch den Satz „setze ihn klug ein“ mit spielerischen und übertragenen Sinn der Muggel-Welt präsentiert. Zuschauer machen sich Gedanken über  „das klug einsetzen“ und überlegen nun selbst: „Was würde ich damit machen?“

Robbie Coltrane ....  Gamekeeper Rubeus Hagrid 

Rebeus Hagrid  nimmt bei mir im nach Harry Potter den zweiten Platz ein. Groß und patschig, gespielt von Robbie Coltrane, lässt sein Herz die Szene sprechen. Die Aufnahmen, meisst in gross, wurden hervorragend herübergebracht. Seine gespielte Unbeholfenheit werden durch seine Tapsigkeit  hervorgehoben. Ein Kumpel mit dem man durch dick und dünn gehen kann. Ein Vertrauen muss beiderseits aufgebaut werden.

Maggie Smith ....  Professor/Deputy Headmistress Minerva McGonagall 

Eine sehr sympathische, hilfbereite und lebenslustige  Frau, die sich hinter der harter  Strenge der Schulordnung versteckt. Eine Hexe oder Frau hat es in der Zaubererwelt wirklich schwer, um unter den Augen der Männer zu bestehen. Das Gefühl beschleicht mich, mal in ihre Rolle zu schlüpfen. Die Kinder in die zauber- und hexenhafte Welt zu führen. Ich würde es nicht ablehnen und mit einem Wink das abtun, was Kinderherzen höher schlägt. Bereit sein wenn man gebraucht wird.

Was ich vermisste waren die schönen Zauberhüte, die ich nur bei Mrs. McGonagall entdecken konnte. Die schwarzen Spitzhüte der Schüler wären eher für Gartenzwerge geeignet.

Emma Watson (II) ....  Hermione Granger 

Hermine Granger (Emma Watson) übertrumpft ihre Isolation durch Wissen, der ihr den Kontakt zu anderen Mitschülern stark erschwert. Ihre immerwährende Hilfsbereitschaft kann man zwischen den Zeilen lesen. Durch zahlreiche Aufgaben, die sie brillant löst, wird ihr das in der Mitte des Filmes klar. Eine wunderbare Freundschaft baute sich auf.

Richard Harris ....  Headmaster Albus Dumbledore 

Albus Dumbledore (Richard Harris) verkörpert das Gefühl, als Ober-Vater der ganzen Schülerschaft. Gerechtigkeit und Verlässlichkeit wird mit sanfter Stimme herübergebracht.

Zoë Wanamaker ....  Madame Hooch 

Madam Hoch mit ihren warmen, gelben Augen und ihrer strubbeligen Kurzhaarfrisur, passt vollends in das 21. Jahrhundert der Kids unserer Muggel-Welt. 

Rupert Grint ....  Ronald 'Ron' Weasley 

Ron Weasley ist ein echter Kumpel, der unter dem Nachteil leidet, dass er einer von vielen Brüdern ist. Als er in den Spiegel sah und sich als  Quidditch-Spielefüher erkannte den Haus-Pokal übernahm, war er überglücklich. Hermine Granger (Emma Watson), Ron Weasley (Rupert Grint) passten optimal zu Harry Potter.

Julie Walters ....  Mrs. Molly Weasley 

Mrs. Molly Weasley zeigt in der sehr kurzen Begebenheit, dass sie ein Herz für Kinder hat.

John Cleese ....  Sir Nicholas De Mimsy-Porpington (aka Nearly Headless Nick) 

Eine super Geisterrolle die leider einen nur sehr kurzen Auftritt hatte. Das Kopf-wegklappen wurde unvergleichlich gelöst.

Warwick Davis ....  Professor Flitwick 

John Hurt ....  Mr. Ollivander 

Wieder mal eine Szene, die mit dem Buch stark übereinstimmt und sehr realistisch  wirkt.

Richard Griffiths (I) ....  Uncle Vernon Dursley 

Fiona Shaw ....  Aunt Petunia Dursley 

Die Ganze Familie Dursley könnte man als Fies und gemein, sich selbst hervorhebend betrachten.

Ian Hart ....  Professor Quirrell 

Alan Rickman ....  Professor Severus Snape 

Beide grossartige Schauspieler sind Ian Hart und Alan Rickman. Nur die Rolle hätte getauscht. Snape wirkt viel zu gewaltig. Professor Quirrell viel zu sympathisch um so eine beschränkte Rolle zu haben.

Änderungen

Viele Änderungen im Film gegenüber dem Buch, sind einesteils nötig, andererseits könnte man Kleinigkeiten (wie die Wunde im Gesicht) mehr Beachtung schenken. Kinder sind sehr schlau und merken sofort, wo Fehler versteckt sind.

1)      Film: Hagrid  bringt Harry zum Bahnhof  - Buch: Onkel Vernon

2)      Film: McGonagall als Katze zuerst braun-gefleckt, dann schwarz-weiss-gefleckt.

3)      Film: Duddley sagt wir gehen alle in den Zoo – Buch: Es war nicht geplant, dass Harry mitgeht, er sollte bei der Nachbarin eigentlich bleiben.

4)      Film: Von Albus Dumbledore  hört man den Schluss der Rede – Buch: Der alberne Anfang der Rede wäre lustiger gewesen. Die Film-Besucher, die das Buch schon gelesen hatten, waren enttäuscht, da die witzigen Worte fehlten. Schwachkopf, Schwabbelspeck, Krimskrams! Quiek! Danke sehr!“

5)      Film: Fliegende Schlüssel

a) ein Besen – Buch drei Besen

b) alle drei mussten suchen.

c) bestücken die Türe – Buch: nicht

d) Die Film-Szene  mit dem fliegenden Schlüssel wurde hervorragend gelöst.

6)      Film: Das sieben Flaschen-Rätsel, dass Hermine löst, fehlte ganz. Schade, ich habe darauf gewartet.

7)      Film: Ron schickt Hermine und Harry auf die leeren Felder. Buch: Die zu ersetzenden Schachfiguren gehen einen Schritt zurück.  Logischerweise hätte die Buch-Beschreibung besser gepasst. Beide standen bis zum Schluss auf ihrem Platz. Bei einem so langen Schachspiel, hätte man im Film wenigstens die Plätze wechseln müssen.

 

 

 

 

 

 

Harry Potter Gloria-Film Reportage von Miss Zauberblume

Geschrieben um 03:30 Uhr 2001-11-22

 

00:01 Uhr  2001-11-22  begann der Film 1. Teil  Harry Potter und der Stein der Weisen im Gloria-Palast München.

 

Nach der Begrüßung durch Radio-Gong Moderatorin und dem Filmpalast-Inhaber wurden einige HP-Geschenke verlost.

Wenn man den Film so ansieht, erkennt man  nicht, dass Harry Potter und der Stein der Weisen an über 25 Drehorten in ganz England verstreut,  Aufnahmen gemacht wurden.  Ich hatte den Eindruck, dass der ganze Film so gestaltet wurde, wie ich es mir eigentlich vom Buch her vorgestellt habe. Bis auf ein paar Szenen und kleinen Änderungen war ich vollends begeistert.

Ein Erwachsenen Film ist es nicht. Es verzaubert jedoch die Muggels die ihre Fantasie auch noch im hohen Alter pflegen. Strenge Beamte werden, wie das Zauberer-Ministerium ablehnen. Die Kinder, habe ich das Gefühl, werden keinen Zaubererwahn oder der Hexerei so stark verfallen, da viele Szenen die Wunschvorstellungen ansprechen. Muggels wissen, dass sie keine Macht haben, doch Träume sind nicht verboten. Kleineren Kindern unter acht Jahren empfehle ich mit Erwachsenen das Kino zu besuchen, so dass sie mit den Eltern darüber diskutieren können,  jedoch würde ich es nicht ablehnen.

Wenn man überlegt, dass es teils grässliche Zeichentrickfilme mit Schwertern und extremen Wunschvorstellungen gibt, ist Harry Potter ein ganz normaler Film, der den Kindern nicht mehr oder weniger Schaden zufügen könnte.

 

Zum Inhalt selbst: Das  Hogwart-Schloss wurde am Computer in 3 D Vorlagen fantasievoll und beachtlich belebt. Professor Dumbledore, gespielt vom, Schauspieler Richard Harris, beeindruckte durch seinen langen silbrigen Bart und seine versteckte Aufmerksamkeit gegenüber Harry Potter. 

Hält Professor Dumbledore eine Rede.

Kommen solche Worte zu Wege:

Schwachkopf, Schwabbelspeck“ und noch mehr:

Krimskrams! Quiek! Danke sehr!“

Die Gringotts von der Bank habe ich mir laut Buch böser vorgestellt, sie sind jedoch im Aussehen vortrefflich gelungen..

 

Griphook sperrte die Tür auf.

Ein Schwall grüner Rauch drang heraus.

Im Innern lagen Goldmünzen hügelweise.

Haufenweise bronzene Knuts, Silbermünzen stapelweise.

 

Galleonen, das sind die Goldenen hiervon.

Siebzehn Silbersickel sind eine davon.

Neunundzwanzig Knuts sind ein Sickel, es ist war.

Das wars Harry, ist dir jetzt einiges klar.

 

Draco Malfoy  hatte ich mir dunkelhaarig und größer vorgestellt, jedoch seine Fiesheit wie im Buche beschrieben, war ihm, (Tom Felton,) wie auf den Leib geschrieben.

Rubeus Hagrid von Hogwarts der Waldhüter (Rob Coltrane) übergroß und gewaltig,

spielte seine Rolle überaus liebevoll. Er sagte ziemlich oft: Hätte ich bloß nichts gesagt.

 

Hagrid blieb davor stehen ohne aber und weder.

Und sagte: Den Laden kennt jeder.

Zum Tropfenden Kessel war gar nicht fein.

Ein schmuddeliger Pub und ziemlich klein.

 

Hermine Granger (Emma Watson), Ron Weasley (Rupert Grint) passten optimal zu Harry Potter.

Zum Staunen waren die Eulen-Szenen, die gekonnt ihre Post brachten.

Drache Norbert, Troll, Fluffy und Lord Voldemort wurden vom Computer wurden ebenfalls animiert und wurden durch die lauten Geräusche gruselig herübergebracht.

Bei den Innenszenen überall im Schloss, wie die beweglichen Treppen hatte man das Gefühl, dass passt genau dahin. Die Bibliothek wurde in der Universität Oxfort gedreht. Der Speisesaal lässt nur schwach erahnen, welch riesige Ausmasse es hat. 

Beim Quidditch-Spiel, ähnlich dem Muggle-Fußball-Spiel, hat sich Harry Potter als jüngster Sücher des Jahrhunderts bestens qualifiziert. Die Flugszenen haben mir besonders gut gefallen.   Tolle Idee für die Zukunfts-Stadion-Bauer die Ausgefallenen Tribünen-Plätze in luftiger Höhe.

Fantasievoll das tolle Schachspiel und man konnte den Geruch der Kräuterküche direkt einatmen. Die Kühle des verbotenen Waldes war in blauem Licht gehalten.

Nur Miss Norris kam im Film etwas zu kurz.  

Punkte absolut Spitze der Film in Ausführung und Personen und Texten.

Gruss Brigitte

 

 

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2001-11-22-Film-Kritik

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